Glücks-Know-how 🍀
Die Bausteine für den Weg zur Glückseligkeit
Die Glückseligkeit
Die Glückseligkeit ist ein Zustand von tiefem, anhaltendem und umfassendem Glück, der über flüchtige Freude oder Zufriedenheit hinausgeht. Sie beschreibt ein Gefühl des inneren Friedens, der Freude, der Erfüllung und des Wohlbefindens, das unabhängig von äußeren Umständen sein kann. Während kurzfristiges Glück oft flüchtig ist, gilt Glückseligkeit als ein nachhaltiger und ganzheitlicher Zustand, der durch Selbstreflexion, Achtsamkeit und eine bewusste Lebensführung erlangt werden kann. So dass wir letztendlich unsere Träume leben, also das tun, was wir lieben und im Optimalfall zusammen mit den Menschen, die wir lieben.
Die nun folgenden Bausteine sollen Dich bei einer bewussten Lebensführung unterstützen.
Plädoyer für das Streben nach Glückseligkeit
Die Bausteine
Glücklichsein ist eine Entscheidung! 🍀
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unser Glücksempfinden bereits dann steigt, wenn wir uns auf den Weg machen. Wer ihn erfolgreich geht, erhält das Glücklichsein sozusagen als Prämie für die Bereitschaft und den Mut, sich zu überwinden und auf den Weg gemacht zu haben. So sagte es einst der deutsche Psychologe Jens Corssen. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.
Karl Gutzkow (1811 - 1878), ein deutscher Schriftsteller, hatte es so formuliert: Wem es nicht ein Bedürfnis ist, glücklich zu sein, der wird es niemals werden. Daher ist der erste auch gleichzeitig der wichtigste Schritt – sofern Du nicht wirklich glücklich bist. Einfach machen – denn letztendlich kannst Du nur gewinnen.
Und dann gilt es zu ergründen, was unserem Traum vom Glück im Weg liegt. Schritt für Schritt geht es dann hinauf auf der Leiter zur Glückseligkeit. Daran scheitern die meisten, weil sie andere Aspekte des Lebens für wichtiger halten. Weit gefehlt. Denn darin liegt auch der Schlüssel für vieles andere, von dem wir uns wünschen, dass es in unserem Leben gelingen möge.
Die Liebe 🤎
Das, was am Ende Deines Lebens wirklich gezählt hat!
Erkenntnisse alter Menschen auf dem Sterbebett: Am Ende unseres Lebens sind es die Momente, in denen wir geliebt haben – noch vor denen, in denen wir geliebt wurden – die uns glücklich gemacht haben. Also das wir getan haben, was wir lieben – im Optimalfall zusammen mit den Menschen, die wir lieben. Alles andere verliert dagegen an Glanz.
Gesundheit
Gesundheit ist kein Garant für Glück – aber ohne sie wird fast alles andere zur Nebensache. Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn wir gesund sein oder werden wollen, braucht es mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit: Es braucht Bewusstheit, Verantwortung und einen liebevollen Umgang mit uns selbst. Dazu gehören Bewegung, Ernährung, Entspannung, soziale Beziehungen – und vor allem: eine innere Haltung, die sich selbst schützt und nährt. Denn auf seine Gesundheit achten ist praktizierte Selbstliebe.
Guter Schlaf
Ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf trägt maßgeblich zu unserem Wohl- und Glücksempfinden bei. Er ist essenziell für unsere emotionale Ausgeglichenheit, kognitive Leistungsfähigkeit und körperliche Gesundheit. Indem wir auf ausreichenden und qualitativ hochwertigen Schlaf achten, fördern wir unser Glücksempfinden und unsere Lebensqualität.
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Angstkompetenz
Angst gehört zum Leben. Sie schützt uns – kann uns aber auch blockieren. Entscheidend ist nicht, OB Du Angst hast, sondern WIE Du mit ihr umgehst. Angstkompetenz bedeutet, Deine Ängste zu erkennen, zu verstehen – und bewusst zu steuern. Viele unserer Ängste entstehen nicht aus realer Gefahr, sondern aus Erfahrungen, Prägungen oder Gedanken. Wer lernt, zwischen echter Bedrohung und inneren Mustern zu unterscheiden, gewinnt Freiheit. Mut gehört dazu. Aber Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst – sondern die Fähigkeit, trotz Angst den eigenen Weg zu gehen.
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Die drei wichtigsten Lebensfragen!
Beantworte Dir diese drei Fragen so, dass Du mit dem Ergebnis zumindest zufrieden bist. Sie haben – neben der Gesundheit – den größten Einfluss darauf, dass Du am Ende Deines Lebens glücklich geworden bist:
(1.) Wo lebe ich?
(2.) Womit verdiene ich meinen Lebensunterhalt?
(3.) Mit wem führe ich Beziehung?
Erschaffe Dir Glücksmomente!
Wenn wir glücklich sind, durchfluten Glückshormone unseren Körper: Serotonin, Dopamin, Endorphine, Oxytocin und Phenylethylamin. Die Ausschüttung dieser Hormone können wir aktiv beeinflussen. Und je öfter wir unseren Körper mit Glückshormonen durchfluten, desto intensiver ist das Gefühl, ein glückliches Leben zu führen. Selbst die Vorfreude auf einen glückbringenden Moment schüttet in unserem Körper bereits die gleichen Glückshormone aus, wie der Glücksmoment selber. Und auch, wenn wir uns später daran erinnern.
Dankbarkeit
Sei dankbar und höre auf zu jammern! Viele Menschen sind unglücklich, obwohl es ihnen nicht an materiellem Wohlstand fehlt. Oft hilft schon die Bewusstheit darüber, wie gut es uns geht und ein Perspektivwechsel: Schau nach unten, dann siehst Du, wie hoch Du fliegst. Und wenn es Aspekte in Deinem Leben gibt, mit denen Du nicht glücklich bist, dann hast Du zwei Möglichkeiten: Akzeptieren oder ändern! Jammern verändert nichts.
Die psychischen Grundbedürfnisse
Sind Deine psychischen Grundbedürfnisse gestillt? Hast Du das Gefühl, dass das, was Du brauchst, in Deinem Leben Raum hat?
1. Bindung und Zugehörigkeit
Das angeborene Bedürfnis nach Nähe, Vertrauen, Anerkennung und Liebe. Es geht darum, sich verbunden zu fühlen und emotionale Sicherheit in Beziehungen und Gemeinschaft zu erleben.
2. Autonomie und Kontrolle
Der Wunsch, selbstbestimmt zu leben, den eigenen Weg zu gehen und das eigene Leben aktiv gestalten zu können. Dazu gehört auch das Bedürfnis, Entscheidungen selbst zu treffen und Einfluss auf das eigene Leben zu haben.
3. Selbstwerterhöhung und Selbstwertschutz
Das Bedürfnis, sich selbst als wertvoll und kompetent zu erleben. Dazu gehört auch, den eigenen Selbstwert zu schützen und sich nicht dauerhaft abgewertet oder verletzt zu fühlen.
4. Lustgewinn und Unlustvermeidung
Das natürliche Bedürfnis nach positiven Gefühlen, Freude, Wohlbefinden und schönen Erfahrungen — sowie der Wunsch, Schmerz, Angst und unangenehme Gefühle möglichst zu vermeiden.
Achtsamkeit & Bewusstheit
Lebst Du Dein Leben in Achtsamkeit und Bewusstheit?
Achtsamkeit: Reines Wahrnehmen ohne Bewertung
Sie ist wie das Fenster zur Erfahrung, durch das wir die Welt in ihrer Rohform betrachten.
Bewusstheit: Wahrnehmen + Verstehen + Erkenntnis
Sie ist wie das Licht im Raum, das auch die Struktur, Tiefe und Bedeutung dieser Erfahrung sichtbar macht.
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Selbstreflexion
Bist Du selbstreflektiert? Wenn Du nicht wirklich glücklich bist, dann sind es oft emotionale Themen oder andere Aspekte unseres Soseins, die Dich limitieren. Daher hinterfrage Dich: Was limitiert mich bzw. was musst ich ändern, um glücklicher sein zu können. Das können z.B. Ängste, falsche Erwartungshaltungen, Komplexe oder Beziehungen zu Menschen sein, die Dir nicht gut tun. Kläre diese Fragen: Wer bin ich? Was will ich? Was sind meine Werte? Was brauche ich zum Glücklichsein? Was kann ich geben, und was nicht?
[Der Fragebogen zur Selbstreflexion als PDF > mehr dazu]
Heilung der verletzten Anteile des inneren Kind
Viele emotionale oder psychische Belastungen, die uns heute begleiten, haben ihren Ursprung in der Kindheit – in einer Zeit, in der wir besonders verletzlich, abhängig und offen waren. In dieser prägenden Sozialisierungsphase wurden nicht nur unsere Werte und Verhaltensmuster angelegt, sondern oft auch tiefe emotionale Wunden – durch fehlende Zuwendung, Missverständnisse oder Überforderung im Umfeld.
Das Kind in uns lebt weiter – auch wenn wir längst erwachsen sind. Es meldet sich durch Ängste, Unsicherheiten, Wut oder Rückzug. Und es sehnt sich danach, gesehen, verstanden und getröstet zu werden.
Wer seinem inneren Kind liebevoll begegnet, hat die Chance, alte Wunden zu heilen – und sich selbst das zu geben, was damals gefehlt hat: Sicherheit, Annahme und bedingungslose Liebe. Vielleicht ist das die wichtigste Aufgabe auf dem Weg zur Glückseligkeit: Hinzuschauen. Fühlen. Und Frieden zu schließen mit dem, was war – damit wir frei werden für das, was sein darf.
Vergebung & Selbstmitgefühl
Bist Du bereit – und in der Lage – Dir und anderen zu vergeben? Dir dafür, dass Du es früher nicht besser wusstest. Den anderen dafür, was sie Dir in ihrer Unwissenheit und Beschränktheit aufgelastet haben. Vergebung ändert die Vergangenheit nicht, aber sie lässt Dich wieder ein freies und selbstbestimmtes Leben führen, weil Dich die Vergangenheit nicht mehr belastet. Behandele Dich selbst wie Deinen besten Freund. Nicht permanente Selbstoptimierung bringt Heilung, sondern der liebevolle Umgang mit der eigenen Unvollkommenheit.
Selbstwert & Selbstbehauptung
Hast Du einen hohen Selbstwert und kannst Dich anderen gegenüber gut selbst behaupten?
Selbstwert: Ein gesunder Selbstwert ist der Schlüssel zu innerer Stabilität. Er bedeutet, dass Du Dich als wertvoll erlebst – unabhängig von äußerem Erfolg, Anerkennung oder Zustimmung. Wer seinen Selbstwert kennt, muss sich nicht beweisen, nicht anpassen, nicht verbiegen. Wenn Du ihn nicht kennst, sprich mit Deinen besten Freunden – die, die Dich wertschätzen, so wie Du bist. Sie werden Dir sagen, was an Dir besonders liebenswert und einzigartig ist. Vertraue ihnen.
Selbstbehauptung: Selbstbehauptung ist die gelebte Form dieses inneren Wertes: Sie zeigt sich darin, dass Du für Deine Bedürfnisse einstehst, Grenzen setzt und Dich nicht kleinmachen lässt. Sie bedeutet nicht Härte, sondern Klarheit. Sie bedeutet nicht Rücksichtslosigkeit, sondern Selbstrespekt. Wer sich selbst behauptet, schützt nicht nur sich – sondern auch die Beziehung zu anderen, weil er sich nicht in stummer Selbstverleugnung verliert. Selbstbehauptung macht Dich frei – und andere sicher im Umgang mit Dir.
Abgrenzen oder Loslassen
Mach Dein Glück von nichts und niemandem abhängig. Genieße Dein Leben, nimm an, was Dir gut tut – und sei dabei respektvoll. Doch wenn etwas Dir nicht mehr dient, dann hab den Mut und die Kraft, Dich abzugrenzen – oder loszulassen. Denn wahre Freiheit beginnt dort, wo Du aufhörst, Dich selbst zu verraten
Gelingende Beziehungen
Gelingende Beziehungen sind keine Perfektion, sondern das ehrliche Bemühen, sich selbst und einander gerecht zu werden. Neben der Gesundheit sind sie einer der stärksten Glücksfaktoren für ein erfülltes Leben. Sie entstehen nicht von selbst, denn sie brauchen Aufmerksamkeit, Bewusstheit und Herz. Zudem braucht es dafür:
Gewaltfreie Kommunikation – ehrlich, aber respektvoll.
Anerkennung und Wertschätzung – für das, was der andere ist und tut.
Respekt & Toleranz – auch bei Unterschiedlichkeit.
Emotionales Bewusstsein – Lass zwischen Reiz und Reaktion eine Lücke, denn darin liegt Deine Freiheit und die Chance zur harmonischen Verbindung mit anderen Menschen. Du musst nicht auf alle reagieren. Wenn sie Dir nicht gut tun, grenze Dich ab oder lasse los.
Gelingende Paarbeziehungen
Gute Paarbeziehungen entstehen nicht zufällig – sie sind das Ergebnis von Bewusstheit, gegenseitigem Respekt und ehrlicher Kommunikation. Sie gelingen, wenn zwei Menschen sich selbst kennen, sich selbst achten und den anderen in seinem So-Sein annehmen. Wenn Herz (Gefühle) und Verstand (Gedanken) in Harmonie sind. Dafür braucht es echtes Zuhören, respektvolle Kommunikation, Nähe und die Bereitschaft, Konflikte als Chance zur Verbindung zu sehen. Eine erfüllte Partnerschaft lebt nicht davon, dass es keine Konflikte gibt – sondern davon, wie man damit umgeht.
Das Wissen um die Funktionsweise unseres Hirns
Unser Gehirn ist kein starrer Apparat – es ist formbar, lernfähig, lebendig. Immer dann, wenn wir etwas Neues lernen oder unser Verhalten bewusst verändern, beginnt in unserem Hirn ein faszinierender Umbauprozess. Zwischen den Nervenzellen – den Neuronen – entstehen neue Verbindungen, sogenannte Synapsen, und auch die Dendriten, die "Empfangsarme " der Nervenzellen, wachsen. Man kann sich das vorstellen wie einen Weg durch unberührtes Gelände: Beim ersten Mal ist der Pfad kaum erkennbar – das Gehen ist mühsam und ungewohnt. Doch mit jedem weiteren Schritt, mit jeder Wiederholung, wird dieser Weg vertrauter, sicherer, breiter. Aus dem Trampelpfad wird ein Feldweg, dann eine Straße – und irgendwann eine regelrechte Datenautobahn, auf der das neue Verhalten oder Wissen fast wie von selbst abläuft. Wer das versteht, erkennt: Veränderung braucht nicht nur Willen – sie braucht Wiederholung, Geduld und Übung. Unser Gehirn folgt dem, was wir ihm regelmäßig anbieten. Meine Empfehlung: Biete Deinem Hirn das Glücklichsein an!
Individuelle Glücksbausteine
Der Weg zum Glück ist so vielfältig, wie es Menschen auf dieser Welt gibt. Für jeden gibt es daher ganz individuelle Glücksbausteine, die einen Beitrag zu unserem Glücksempfinden leisten.
Bei mir – dem Initiator der Initiative – sind das z.B. neben meinen beiden Söhnen mein Hund Ellie (ein Bichon Frisé-Malteser-Mädchen), die ein wichtiger Baustein für mein Glücksempfinden ist. Zudem zählt für mich das Caravaning – also das Reisen in einem Reisemobil – zu einem meiner individuellen Glücksbausteine. Denn meine GRAND TOUR war definitiv meine ultimative "Reise zum Glück". Mehr dazu auf der Seite "Caravaning macht glücklich!"
Was könnte also Dein individueller Glücksbaustein sein?